Die Region

Wolfgang: “Was ich nicht wusste, als ich mein Haus kaufte, war, wie wunderschön das Hinterland ist. Es gibt berühmtere Gegenden in der Nähe, wie z.B. die Alpujarras oder Dörfer wie Frigiliana, Plätze, die in jedem Reiseführer stehen.

Einige sind zu berühmt für meinen Geschmack, mit allen möglichen “Attraktionen” und über 30 % nordeuropäische Einwohner.

In meinem Dorf war ich 1997 der einzige Ausländer. Jetzt sind es ein paar mehr, aber es ist immernoch ein normales andalusisches Dorf.

Zum Naturpark sind es einige 100 m. Man sieht dort mit etwas Glück Tiere wie Steinböcke, Hirsche, Adler, Wildschweine (Menschen sind selten), immer wieder ein Erlebnis.”

Selbstverständlich kann jeder hier alleine reiten (oder wandern). Es gibt Karten, allerdings nicht sehr nützlich. Es gibt auch den Fernwanderweg GR7, allerdings schlecht markiert. So hört man gelegentlich von Leuten, die sich verlaufen.

Der härteste “Fall”, den Wolfgang persönlich erlebte, war der von 3 Studenten aus Görlitz, 3 Tage von Fornes nach Cómpeta, normalerweise eine Wanderung von 5 Stunden. Ein anderer “Fall” war vor einigen Jahren in den Medien: eine Holländerin verirrte sich in den Bergen oberhalb von Nerja (Sierra de Almijara). Sie wurde nach 2 Wochen gefunden, am Leben.

Unterwegs kann vieles passieren: ein Pferd kann ein Hufeisen verlieren oder sich etwas verstauchen (ein Mensch auch). Mit Maike und Wolfgang kann eines garantiert nicht passieren: niemand kann sich verirren!!

Ein Beispiel einer Tour von 5 Stunden

Da bis jetzt fast niemand mehrtägige Touren reiten wollte, bietet Granada Trekking 10 verschiedene Rundwege zwischen 2 und 8 Stunden an.

Einer davon ist hier mit einer Karte, Fotos und einem Film dokumentiert. Granada Trekking bietet feste Touren an, d.h.eine 5-stündige Tour bedeutet mindestens 5 Stunden im Sattel. Bei mehr als 4 Stunden machen wir eine Pause von ca. 1 Stunde.

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